Sunset
dawn

We get some rules to follow
That and this
These and those
No one knows

We get these pills to swallow
How they stick
In your throat
Tastes like gold

Oh, what you do to me
No one knows

And I realize you're mine
Indeed a fool of mine
And I realize you're mine
Indeed a fool of mine
Ahh

I journey through the desert
Of the mind
With no hope
I found low

I drift along the ocean
Dead lifeboats in the sun
And come undone

Pleasently caving in
I come undone

And I realize you're mine
Indeed a fool of mine
And I realize you're mine
Indeed a fool and mine
Ahhh

Heaven smiles above me
What a gift there below
But no one knows

A gift that you give to me
No one knows

________________________


ein verdammt schöner song... und japp, es stimmt....

ich weiss nich wieso ich ihn hier blogge, er wirkt einfach auf mich.. er spricht für mich. singt! schreit! grooved!

naja, ich muss euch sagen die gedanken die ich gestern angesprochen habe zermarten immernoch mein gehirn.

aber die angst vor diesem unbekannten schwindet langsam.
langsam. langsam.

ich versuche nach dingen zu greifen, die mir mut geben, und die lasse ich nicht wieder los..

[einschub]

mir is aufgefallen, dass ich hier kling wien suizidgefährdeter, don´t panic, everything´s allright fellaz

[/einschub]

viele menschen konfrontieren sich glaub ich nicht mit solchen dingen, was ich ihnen nicht übel nehme (im gegensatz zu ihrer attitüde, DIE nehm ich ihnen übel)..

es ist vielleicht ganz gut so, dumm zu fressen was man vorgeworfen bekommt..
langsam wünsch ich mir auch, dass ich das könnte..

ich mein, ich liebe die art von denken, wie ich sie anstrebe! auslebe! weitertrage!
aber sie bringt halt einiges an problemchen mit sich..

iss halt schon freaky sich den kopf über dienge zu zermartern, die eh nich greifbar sind, but who cares ho?



[einschub²]

mir fällt grad auf wie unstrukturiert meine beiträge sind, naja es sprudelt..sry

[/einschub²]


naja ich mach weiter wenn ich meine gedanken in lesbarer form zusammengeknüppelt hab...

stay different
2.1.07 14:05


it´s all about the unknown

wisst ihr, es ist schon komisch wenn man sein leben lang nach antworten sucht, irgendwann sogar auf einen wie man so schön sagt "vernünftigen nenner" kommt aber trotzdem alles irgendwann anfängt zu bröckeln..

hast du mich vor einem jahr noch gefragt gibt es gott hätte ich mit sicherheit mit NEIN geantwortet, und wenn wir zusammen gekifft hätten hätte ich dir auch lang und breit erklärt wieso.

die menschheit hat immer nach beweisen für gottheiten in der natur gesucht. das hat aber irgendwann so weit geführt, dass sich wie zB im christentum ein viel zu egozentrisches weltbild herauskristallisiert hat, weil sie den menschen als das perfekte, also als das abbild gottes sah (und sieht)..
darauf wurde ein glaube gestützt (?!absurd!?).........

wahrscheinlich haben wir deswegen gott personifiziert.. natürlich!, es macht ja auch vieles einfacher..
aber ich kann mich einfach nicht mit diesen gedanken, mit dieser schlichten einfachheit zufrieden geben.

wenn man das alles objektiv betrachtet kommt man unweigerlich zu dem schluss, dass an der sache was faul sein muss...

ich hab darauf hin versucht mit hilfe verschiedener philosophischer denkrichtungen mein eigenes sehr rationales weltbild zu schaffen. und es bröckelt, und zwar aus ähnlichen motiven heraus, wie es auch bei den christen mir gegenüber geschah. ich hab nämlich genau wie sie auch in der natur nach beweisen für mein denken gesucht...

klar, der mensch ist ein mängel und handlungswesen, und darwin hat verdammt noch mal recht.
wenn du mich fragst, hat der mensch keine seele.
aber vor einem jahr hätte ich gesagt wir sind rein biologische lebensformen, liebe beruht auf geruchsstoffe, dejavus sind auf kommunikationsdifferenzen in den synapsen zurückzuführn, das "ich"denken generell gesehn ist rein biologisch.

und heute abend?

irgendwie wars viel zu dreist, viel zu feige und vorallem viel zu einfach, mir alles so herzuleiten.

ich muss euch erklären wie es zu meinen zweifeln kam.

ich sah mich auf einmal wie ein junges dass von der mutter allein gelassen im nest liegt, verwundbar. schutzlos.
ich besitze keinen glauben, in den ich mich flüchten kann, der mir schutz und geborgenheit gibt. niemand beschützt mich vor mir selbst, vor meiner eigenen ungewissenheit.

ich hab immer versucht mich emotional in die geborgenheit zu retten. sei es sex, sei es ein gemeinsamer abend, kuscheln vor dem fernseher, oder sei es einfach nur eine kurze berührung eines freundes in der sushibar, und wenn dieser jemand nur kurz deine hand berührt hat.

es gibt mir kraft

aber jetzt bin ich an einem punkt, wo ich "übersinnliches" oder philosophisch betrachtet "rational nicht erklärbares" nicht mehr ignorieren kann...


natürlich hab ich solche sachen schon erlebt, und auch hab ich gewisse dinge von freunden gehört, und allein schon in der art wie sie versucht haben es mir zu erklären, hätte ich die energie (etwas das man nicht verneinen kann) sehen müssen.

ich hab angst, weil ich jetzt nicht mehr die sicherheit besitze, dass die welt so gestrickt ist wie ich mir vorgestellt habe..

da ist jetzt etwas großes unbekanntes, und auch wenn es wahrscheinlich etwas sehr positives ist, es macht mir angst.

und es wirkt sich auf mein ganzes denken, mein ganzen I C H aus, und das durch die bloße existenz (nur in meinem kopf?)


in der phase in der ich mich befinde, ungebunden, freidenkend, so ziemlich mein eigener herr (oder zumindest eine schöne illusion davon) bin ich äußerst empfindlich für emotionales was die sache zusätzlich erschwert.

ich kann mich nicht mehr einfach nur verlieben, es ist nicht mehr nur das entdecken des anderen, des verzaubert werdens, des vernichtend schönen..

es ist mehr, es ist das entdecken meines eigenen selbst, ich steh vor mir, ich steh über mir, ich lieg am abgrund, und in meinem kopf lieg ich vielleicht in ihren armen.

und das ist nur ein beispiel, es ist hart zu sehen, dass es nicht mehr reicht sich in freundschaften zu retten, liebkosungen zu erfahren.

was religionen vermitteln wollen, diesen "göttlichen funken", das ist das was mir im moment fehlt... dieses stückchen "mehr" das nicht da ist macht einsam.

wie ihr seht bin ich noch zu absolut keiner lösung gekommen, nicht mal zu einer vernünftigen erklärung und das ist erschreckend (vorallem wenn man bedenkt wie suverän ich immer versuche, alles zu "rationalisieren")...


ich kann mich im moment nicht genug damit beschäftigen weil freunde wie auch ich selbst im moment viele hürden zu nehmen haben und viele wogen zu glätten aber diese gedanken schwingen bei mir immer mit...

ich bin zum ersten mal hilflos
1.1.07 19:54


drogen zur realitätsbewältigung

Ich mache den fernseher aus..

liefen eh nur berichte ?ber tote in afghanistan, tote im irak, HIV-kranke in afrika, neue di?tmethoden f?r weisse durchschnittsfrauen mitte vierzig,prinz harry hat sich als hitler verkleidet, tsunami fordert ?ber einhunderttausend tote, die bayern haben wieder gewonnen, die geiselnahme in der schweiz wurde blutig aufgel?st, and so on and so forth....

kurz um: medien sind in ihrem blutrausch, vermischt mit sensationsgeilheit und kapitalismus, vermischt mit einer spur rassismus immer mehr verkommen..


Gut, vielleicht ist es ja positiv, dass man das ganze leid auf dieser welt vor augen hat, da sollten die eigenen probleme in belanglosigkeit enden, aber f?rdert genau dieses denken zu folgendem:

mensch ist egoist, vielleicht manche mehr aber manche weniger...

man redet sich ein, dass es einem gar nicht so schlecht gehen kann...
(immerhin lebt man ja nicht in der dritten welt, war nicht in tsunamiland in urlaub oder war statist im CNN-bericht ?ber erschossene Zivilisten in land XYZ),
was zur folge hat, dass die probleme der welt (also vielleicht nicht bei uns, aber diese dritte welt da, wo liegt die eigentlich???) immer mehr vergessen werden,
da man sich wieder in seinem eigenen egozentrischen kosmos bewegt:
(mist, jetzt kann ich heute wieder nicht zu mcDonalds, oh nein big brother verpass ich auch noch usw)..


ich m?chte nicht in einer solchen routine verkommen..
ich informiere mich ?ber die probleme dieser welt, seien es die vor meiner haust?r(der kleine von zachmanns wurde schon wieder verpr?gelt...), oder die ganz woanders...:
(der us kongress billigt weitere mittel zur so called "terrorbek?mpfung", by the way SCHON MAL AUFGEFALLEN, DAS SEIT 9/11 J E D E R TERRORANSCHLAG IRGENDWIE DER ALQUAIDA ZUGESCHRIEBEN WIRD??[sorry f?r den abstecher], der bericht von amnesty usw.)

all dies interessiert und tangiert mich..
es wirkt direkt auf meine individualentwicklung ein, was vielleicht garnicht so gut ist...
es besch?ftigt mich, sehr sogar...

andere beschreiben mich als "extrem", ich kann sehr viel stimmung machen aber auch die reizbarkeit einer klitoris haben...

ich lehne mich jetzt vielleicht weit aus dem fenster wenn ich sage, dass die realit?t ganz ?bel aussieht [?bler als merkel],
sie macht mir angst.....

ja ich glaube, dass ich den dritten weltkrieg noch erlebe..

aber nicht nur das, auch krankheiten, altersvorsorge, famielengr?ndung unter all DIESEN vorraussetzungen, es l?sst mich innerlich zerbersten, es macht mich krank....

ein rausch macht das alles viel einfacher: man nimmt die realit?t war, wenn auch aus einer anderen sicht...
man wird aber nicht von emotionen ?berw?ltigt, zum gl?ck...

drogen sind schlecht, alkohol und kaffee auch...

ich brauche kaffee, am wochenende auch alkohol, zigaretten und gras auch....

der kaffee, h?lt mich gerade noch wach genug um meine umwelt zu ertragen, zigaretten sind der ruhepunkt zwischen stress und noch mehr stress, cannabis ist das einzige, was mich frei denken l?sst...


hebbel sagte mal

"die natur hat mit dem menschen in die lotterie gesetzt und wird ihren einsatz verlieren!"


in diesem sinne, danke f?rs zuh?ren, danke f?r das akzeptieren meiner meinung, meiner sicht und meiner denkweise...
schreibt mir, egal aus welchen gr?nden...

ich verneige mich

"view
14.11.05 21:50


probleme in der selbstverwirklichung

vorab w?re zu sagen, dass ich keinen sonderlich gro?en wert auf gro? bzw. kleinschreibung lege, aber ich denke, ich kann mich trotzdem verst?ndlich machen :D .

kennt ihr das?

man m?chte nach simplen, selbstaufgestellten regeln sein "leben leben", wie man so sch?n sagt, st??t aber dabei auf probleme, denen man meist mit v?lliger unverst?ndlichkeit begegnet.
kleinigkeiten, die andere st?ren, dir jedoch kaum auffallen oder dich nur sekund?r oder terti?r tangieren, vorallem wenn du der verursacher bist.

diese kleinigkeiten(seien es charakterschw?chen, differenzen in deinem handeln, gesehn an gesellschaftlichen normen usw), stellen f?r manche ein solch gro?es problem dar, dass sie durch immer wieder erneutes aufbringen dieser probleme(belanglosigkeiten) das ganze zu einem streitfaktor machen, der dich in deinem ausleben immer wieder verfolgt und alles durcheinander bringt.

die frage ist, W A R U M man einfach nicht mit seinen pers?nlichen "macken" (die oft gar keine sind, sondern nur von den verhaltensregeln der gesellschaft zu differenzieren sind) in ruhe gelassen wird. jeder spricht ja davon das mensch ein fehlbares "tier" ist.

Aber es wird immer wieder als streitfaktor, gar als streitelement verwendet, ohne r?cksicht darauf, dass der betroffene durch dieses autorit?re verhalten stark auf die pers?nlichkeitsentfaltung des betroffenen e?nwirkt...

dieser exkurs wurde aus pers?nlichem anlass geschrieben, er weicht eigentlich von meiner weltanschauung ein wenig ab.

carpe diem

"view"
14.11.05 21:03


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